Obstbrennerei

Oßmann

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Unsere Gärten liegen im größten zusammenhängenden Süßkirschenanbaugebiet Europas und Obstanbau ist ein alte fränkische Tradition

 

 

Teilweise werden von uns auch Bäume wieder geerntet die schon längst in Vergessenheit geraten sind.

Sie liefern Früchte, die heute nicht mehr zum Verkauf kommen, weil die Nachfrage nicht da ist. Aber als Rohstoff für unsere Brennerei bestes Material liefern.

 

 

Der lange Weg - vom Baum bis in die Flasche


Die Qualität eines Obstbrandes entsteht bereits am Obstbaum. Um das Ausgangsprodukt für unsere Brände zu erhalten, muss ein Brenner mehr tun, als nur zu ernten. Denn unser verantwortungsbewusstes Arbeiten beginnt schon am Obstbaum. Nur gepflegte Baumbestände garantieren auch eine gute Ernte. Selbstverständlich gehören dazu ständige Qualitätskontrollen, Ernte der sonnengereiften Früchte, sowie eine sensible Verarbeitung und schonende Vergärung.

Man unterscheidet Genussreife und Erntereife. Bei Steinobst liegen beide sehr nah beieinander. Anders als beim Kernobst. Es gibt Wintersorten (Äpfel und Birnen), die erst nach monatelanger Lagerung ihre Genussreife erlangen. Für die Einmaischung ist natürlich die Genussreife die beste Zeit.

Das Aussehen des Obstes spielt für die Einmaischung dabei eine untergeordnete Rolle im Gegensatz zum Tafelobst. Es kann nur ein fruchtiger Brand entstehen, wenn im Ausgangsprodukt genügend Aroma enthalten ist. Wichtig ist ausschließlich der sortentypische Geschmack und der Öchlsegehalt (Zucker) des Obstes.

Zu guter Letzt entscheidet dann ein langsames kunstvolles Destillieren über die Qualität des Obstbrandes.
Nach  traditioneller Art wird bei uns zweimal gebrannt (=Doppelbrand- od. auch Rauhbrand/Feinbrandverfahren).

Das heißt: Beim ersten Brennvorgang werden der Alkohol und die Aromastoffe (sowie Wasser und Fuselöle) von den festen Bestandteilen der Maische getrennt. Dies ist der sogenannte Rauhbrand. Der zweite Brand (Feinbrand) dient zur Reinigung des Rauhbrandes und um den Alkoholgehalt zu erhöhen, da der Brand noch aus mehr Wasseranteilen wie Alkohol (ca. 25 - 35 %) besteht. Dies erreicht man durch Abtrennung des Vorlauf, Mittellauf (Feinbrand) und Nachlauf. Die Abtrennung erreicht man durch Destillation. Für die Herstellung eines hochwertigen Brandes, ist es sehr wichtig langsam an zuheizen, da sonst die wichtigen fruchtigen Aromastoffe mit dem leicht flüchtigen Vorlauf ausgeschieden werden.

 

Die verschiedenen Siedepunkte der Bestandteile:

Vorlauf: Azetaldehyd (21,0°C), Azeton (56 °C), Methanol (64,0 °C), Essigester (74,5 °C)

Mittelauf: Äthylalkohol (78,3 °C)

Nachlauf: Fuselöle - Propyl-, Butyl- und Amylalkuhol (130,0 °C)

 

Der Feinbrand - ein reiner und sauber Obstbrand.

Nach einer ausreichend langen Lagerung wird der Brand mit reinem und neutralem Wasser auf Trinkstärke herabgesetzt, gefiltert und in Flaschen gefüllt.


Nun sind sie als Kunde gefragt:
Ihr Geschmack entscheidet

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